Wie unterscheiden sich die Extruderschnecken?

Es gibt zwei Versionen der Extruderschnecke für die Extruder Modelle MK1 bis MK3S+.


Die Extruderschnecke mit hoher Kompression ist mit zwei Markierungen am Schaft versehen (grüner Kreis im Bild). Man kann sie auch an den „dünneren“ Flanken im Einzugs-Bereich erkennen (gelber Kreis im Bild). Diese ist für die Verarbeitung von geschredderten 3D-Druckabfällen (Mahlgut) mit hohem Luftanteil konzipiert. Darüber hinaus lassen sich damit auch bestimmte Kunststoffe in Pelletform verarbeiten, etwa PLA-Typen (optimiert für den 3D-Druck) und ABS. Bei sehr feinem Mahlgut (fast Pulverförmig) mit weniger Luftanteil ist ggf. die Extruderschencke mit niedriger Kompression nötig.

Die Extruderschnecke mit niedriger Kompression ist mit einer Markierung am Schaft versehen (roter Kreis im Bild). Man kann sie auch an den „dickeren“ Flanken im Einzugs-Bereich erkennen (blauer Kreis im Bild). Diese für die Verarbeitung von Kunststoffen in Pelletform wie PLA, ABS, PETG konzipiert.
Achtung: Wir hatten im August/September/Oktober 2025 ein Qualitätsproblem, bei dem diese Extruderschnecke teilweise auch mit zwei Markierungen (wie bei der hohen Kompression) ausgeliefert wurde. Die Extruderschnecke ist trotzdem verwendbar, man kann diese im eingebauten Zustand nur eventuell nicht mehr Unterscheiden. Wenn Sie damit Probleme haben, melden Sie sich gerne für eine Nachbesserung unsererseits.

Andere Materialien wie PP, PE oder manchmal auch PA sind Sonderfälle. Diese können zwar meistens extrudiert werden, allerdings ist die Kalibrierung zu maßhaltigem Filament mit diesem Setup oft nicht möglich. Nur weil diese Materialien nach dem Verlassen der Düse sehr schnell hart werden. Die Kalibrierung über die Schwerkraft funktioniert also oft nicht. Hier finden Sie Informationen zu PP. PET aus geschredderten Flaschen ist auch ein Sonderfall. Hier finden Sie Informationen zu PET. Weichere Materialien wie TPE und TPU funktionieren oft mit beiden Extruderschnecken.